Kulturschock

 

Hallo liebe Leute,

in diesem Eintrag werde ich rückblickend etwas über das einwöchige Zwischenseminar in Berlin erzählen. Wir sind am 22.Februar um halb elf am Flughafen Tegel in Berlin angekommen! Von dort aus mussten wir dann eine Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinfahren und wurden dort dann von der Haltestelle abgeholt und in das Haus am Wannsee gebracht.

Den ersten Schock erlitten wir schon direkt nach dem Verlassen des Flughafens, nachdem wir auf deutsch angesprochen wurden, woher denn der Flieger sei. Ich war überfordert mit der Situation und antwortete auf ukrainisch. Als ich bemerkte, dass er mich verdutzt und verwundert anschaut, merkte ich, dass es falsch war und antwortete auf deutsch und zischte ab.

Der Weg von Berlin Tegel war nicht allzu lang, wir waren ca. 30 Minuten mit dem Bus und 20 Minuten mit der S-Bahn ab „Charlottenburg“ unterwegs. Von der Haltestelle „Nikolassee“ wurden wir dann auch von einem unserer Teamer (das sind ehemalige Freiwillige) abgeholt und der kurze Weg durch den Wald wurde dann zusammen bestritten. Dort angekommen wurden mit von einer anderen Teamerin mit Tee empfangen. Wir waren die ersten und so wurden Geschichten aller Art erzählt und Erfahrungen geteilt. Es vergingen ein paar Stunden bis die anderen Freiwilligen nach und nach ankamen, die Freude war groß sich wieder zu sehen und es wurde gemeinsam weitererzählt und Tee getrunken.

Ein Beispiel der vegetarischen Küche

Nachdem die Zimmer dann bezogen waren, trafen wir uns und besprachen den gesamten Plan für die Woche und die Freude war groß. Leider war auch nicht alles perfekt, da viele Probleme mit sich trugen, die durch bzw. direkt den Freiwilligendienst betreffen. Diese wurden dann aber im Laufe der Woche geklärt und die Stimmung hellte immer mehr auf, bis man merkte, dass die Woche sich auch schon wieder dem Ende neigt und man sich wieder ein halbes Jahr in die Welt verstreuen wird.

Dennoch war es eine schöne Woche und ich war begeistert davon die Geschichten der anderen zu hören !

Beim Essen am Esstisch
Der bosnische Tanz, vorgeführt von den Freiwilligen in Bosnien

 

Der Seminarraum

 

 

Ein bisschen Kultur

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Hallo liebe Leute,

am 19. Februar habe ich mich mit einer Mutter zusammengesetzt, um das Nationalgericht Borschtsch zu kochen und auch gleichzeitig das Rezept aufzuschreiben! Borschtsch ist eine traditionelle Suppe aus Roter Beete mit Kartoffeln, Karotten, Fleisch und Kohl. Theoretisch kann man sich jedes Gemüse reinschneiden, das man haben möchte. Es gibt viele verschiedene Varianten von Borschtsch, obwohl die Zubereitungen immer sehr ähnlich sind.
Ich werde noch ein paar Bilder einfügen, die an diesem Abend geschossen wurden. Falls jemand an dem Rezept für Borschtsch interessiert ist, kann er mich anschreiben oder sich sonst irgendwie bemerkbar machen.

Es hat richtig viel Spaß gemacht, mal wieder was neues zu kochen und lecker war es auch! Borschtsch ist hier eines meiner Lieblingsgerichte und das haben inzwischen viele Mütter mitbekommen, deshalb werde ich oft auf ein Abendessen mit Borschtsch eingeladen. Das wird natürlich immer dankend angenommen! 🙂

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Liebe Grüße und einen schönen Abend,

Paul 🙂

PS: Ich habe gemerkt, dass mein Blog ziemlich langweilig und unbenutzt ist. Ich werde das in Zukunft ändern und wieder mehr Einträge publizieren! 🙂

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